Erdbeben im Nordosten von Tschechien

Tschechien – Nahe der Stadt Ostrava (Ostrau) in der Mährisch-Schlesischen Region hat am frühen Sonntagmorgen ein Erdbeben zahlreiche Menschen aus dem Schlaf gerissen. Nach korrigierten Angaben des Tschechischen Erdbebendienstes erreichte das Erdbeben Magnitude 3.5. Das Geoforschungszentrum Potsdam gibt Magnitude 3.6 an. Daten vom Observatorium des Bergwerkbetreibers liegen noch nicht vor.
In Ostrava, der drittgrößten Stadt Tschechiens, und Umgebung war das Erdbeben deutlich zu spüren. Viele Menschen erwachten teils verängstigt. Selbst im Süden von Polen war das Beben noch zu spüren. Meldungen über Schäden gibt es bislang nicht. Aber einige Betroffene berichten über Soziale Netzwerke von heruntergeworfenen Gegenständen.
Rund um Ostrava kommt es häufig zu kleineren Erdbeben infolge des intensiven Steinkohlebergbaus. Erste Auswertungen deuten allerdings auf einen natürlichen Ursprung des Erdbebens hin, dessen Hypozentrum in ca. 12 Kilometern Tiefe gelegen hat.

Update 11:21 Uhr
Es ist das stärkste natürliche Erdbeben in der Region seit rund 80 Jahren. Nach ersten Meldungen hat es zu kleineren Schäden an mindestens einem Gebäude und einem Parkplatz geführt. In beiden Fällen wurden kleinere Risse beobachtet.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 03:52

Magnitude: 3,5

Tiefe: 12 km

Spürbar: ja

Haben Sie dieses Erdbeben gespürt?

Schäden erwartet: möglich

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

Epizentrum:

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.
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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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