Erdbebenschwarm nahe San Francisco

USA – Im Großraum San Francisco wird seit über einer Woche ein Erdbebenschwarm aufgezeichnet. Insgesamt 68 Erdbeben hat das United States Geological Survey (USGS) in den letzten sieben Tagen nahe der Stadt Danville registriert. Das bisher stärkste dieser Sequenz ereignete sich am Freitagnachmittag (MEZ) und erreichte laut USGS Magnitude 3.5. Die Epizentren der Erdbeben konzentrieren sich auf einen kleinen Bereich zwischen den Städten Danville und Diablo, etwa 40 Kilometer östlich von San Francisco.
Viele der Erdbeben waren für die Anwohner des Epizentrums deutlich zu spüren, aber bisher zu schwach, um Schäden an Gebäuden zu verursachen. Allein am Freitag (MEZ) wurden 12 kleine Erdbeben registriert, davon sieben über Magnitude zwei.
Die Erdbebenaktivität geht auf die Calaveras-Störung zurück, die parallel zur San Andreas Störung östlich der Bucht von San Francisco verläuft. Auch in der Vergangenheit kam es hier häufig zu kleineren Erdbebenschwärmen, die keine Auswirkungen gehabt haben.

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Zuletzt hat es an der Calaveras-Störung im Jahr 1984 ein größeres Erdbeben gegeben, damals an einem südlicheren Abschnitt. Das Morgan-Hill-Erdbeben erreichte Magnitude 6.2 und verursachte moderate Schäden.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): seit 15. Februar

Magnitude: bis 3.5

Tiefe: 4 - 7 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: nein

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.
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