Yunnan-Erdbeben: 3035 Gebäude beschädigt

China – Ein moderates Erdbeben hat am Dienstag in der südchinesischen Provinz Yunnan zu teils schweren Schäden geführt. Wie der chinesische Erdbebendienst registrierte, traf das Beben mit Lokalmagnitude 4.0 den Distrikt Pu’er am späten Abend. Das Epizentrum lag dabei nahe der Stadt Jingdong, wo die Erschütterungen stark zu spüren waren. Viele Menschen haben die Nacht im Freien verbracht. Das United States Geological Survey (USGS) gibt das Beben mit Magnitude 4.7 an.
Untersuchungen des Katastrophenschutzes ergaben, dass durch das Erdbeben mindestens 3035 Gebäude beschädigt wurden, drei sind komplett eingestürzt. 16 Bewohner mussten evakuiert werden. Verletzt wurde beim Erdbeben niemand. Strom- und Wasserversorgung wurden vom Erdbeben teilweise beeinträchtigt. Zudem lösten die Erschütterungen kleinere Erdrutsche aus. Behörden schätzen den Gesamtschaen auf 32 Millionen Yuan (4 Millionen Euro).

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Es ist bereits das vierte Erdbeben in diesem Jahr in der Provinz Yunnan, das zu Schäden geführt hat. Yunnan gehört zu den erdbebengefährdetsten Regionen Chinas. Mehrfach im Jahr kommt es hier zu größeren Erdbeben. Aufgrund der hohen Bevölkerungsdichte, des steilen Reliefs und einer traditionellen Bauweise führen auch moderate Erdbeben immer wieder zu teils schweren Schäden.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 20. Februar, 15:09 Uhr

Magnitude: 4,0

Tiefe: 6 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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