Erdbeben beschädigt Gebäude bei Naypyidaw

Myanmar – Bei einem starken Erdbeben nahe der myanmarischen Hauptstadt Naypyidaw sind am Mittwoch einige Gebäude beschädigt worden. Das Epizentrum des Bebens, das nach Angaben lokaler Behörden Magnitude 5.5 erreichte, lag rund 30 Kilometer nordwestlich von Naypyidaw. Die Erschütterungen waren im gesamten Hauptstadtdistrikt stark zu spüren, viele Menschen sind vor Angst aus ihren Häusern geflüchtet. Das Schüttergebiet umfasste auch Teile von Thailand.
In Naypyidaw selbst soll es nach ersten Medienberichten nicht zu Schäden gekommen sein. Mehrere kleinere Orte nahe des Epizentrums sollen aber betroffen sein. Unter anderem stürzten Teile einer Pagode ein. Auch die Wand einer Klinik wurde beschädigt und stürzte teilweise ein. Zudem sind rund 30 Wohnhäuser betroffen. Meldungen über Verletzte gibt es bislang nicht.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 7. März, 22:13 Uhr

Magnitude: 5,5

Tiefe:

Spürbar: ja

Haben Sie dieses Erdbeben gespürt?

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

Epizentrum:

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.
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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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