Erdbeben erschüttert L’Aquila

Italien – Bewohner der Italienischen Stadt L’Aquila in der Region Abruzzen sind in der Nacht zu Samstag von einem moderaten Erdbeben aus dem Schlaf gerissen worden. Das Epizentrum des Erdbebens lag nach Lokalisierungen des Italienischen Erdbebendienstes (INGV) im Osten der Stadt, wenige Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Demnach erreichte das Erdbeben Magnitude 3.8. Es folgte ein kleines Nachbeben mit M2.0. Beide Erdbeben hatten eine Herdtiefe von rund 20 Kilometern.
Die Erschütterungen waren in L’Aquila deutlich zu spüren und haben Menschen in Panik versetzt. Viele haben die restliche Nacht im Freien oder in Autos verbracht. Die Erschütterungen waren auch in umliegenden Regionen zu spüren. Bis zum Morgen wurden keine Schäden an Gebäuden oder Verletzungen gemeldet.

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Im April 2009 hat ein Erdbeben mit Magnitude 6.3 L’Aquila zum großen Teil zerstört. Über 300 Menschen kamen bei dem Erdbeben ums Leben. 2016 setzte sich nördlich der Stadt die damit begonnene Erdbebensequenz fort, als ein Erdbeben mit M6.0 mehrere Dörfer, u.a. das 30 km entfernte Amatrice, komplett zerstörte. Zwei Monate später folgte ein weiteres Beben mit Magnitude 6.5 weiter nördlich. Insgesamt kamen auch dort über 300 Menschen ums Leben.

FAQ: Wie entstehen Erdbeben? Wann sind Erdbeben gefährlich? Wie kann ich mich schützen? Was sind Störungen, was sind Platten? Wichtige Begriffe erklärt

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 03:18 Uhr

Magnitude: 3.8

Tiefe: 20 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: unwahrscheinlich

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten

Quellen zu Erdbebenschäden sind in der jeweiligen "Earthquake Impact Database" aufgeführt.