Erdbebenschwarm in Andalusien

Spanien – In der spanischen Region Andalusien hat sich in den vergangenen Tagen ein Erdbebenschwarm ereignet. Seit dem 21. März registrierte der spanische Erdbebendienst (IGN) insgesamt 37 Erdbeben über Magnitude 1.7. Die Epizentren der Beben liegen im Nordosten von Andalusien nahe der Kleinstadt Jodar in der Provinz Jaen. Bereits am Donnerstag (22.) kam es zum ersten Hauptbeben des Erdbebenschwarmes, das Magnitude 4.0 erreichte und in weiten Teilen der Provinz zu spüren war, allerdings keine Schäden verursacht hatte. Zunächst folgten nur Beben bis Magnitude 2.5.
Am Freitagnachmittag nahm die Erdbebenaktivität zu. Es folgten bis Mitternacht acht Beben über Magnitude 2. Die stärksten mit M3.3, 3.0 und 2.9. Kurz nach Mitternacht ereignete sich das zweite Hauptbeben, ebenfalls mit Magnitude 4.0, das erneut deutlich zu spüren war.
Insgesamt wurden allein am Samstagmorgen (Stand: 9 Uhr MEZ) 15 Beben über Magnitude 2 registriert, das zweitstärkste mit M3.0.

Viele der kleineren Erdbeben waren in unmittelbarer Nähe des Erdbebens zu spüren. Nach dem zweiten Hauptbeben gingen, wie bereits beim ersten Hauptbeben, einige Notrufe bei den lokalen Dienststellen ein. Schäden wurden nicht gemeldet, allerdings haben die andauernden Erdbeben viele Menschen verängstigt.

Der Herd der Erdbeben liegt in rund 11 Kilometern Tiefe. Somit kann ein tektonischer Ursprung angenommen werden.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): seit 21. März

Magnitude: bis 4.0

Tiefe: ca. 11 km

Spürbar: ja

Haben Sie dieses Erdbeben gespürt?

Schäden erwartet: unwahrscheinlich

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

Epizentrum:

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.
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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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