Erdbebenschwarm in Pozzuoli

Italien – Zahlreiche kleine Erdbeben haben in den vergangenen Stunden die Hafenstadt Pozzuoli am Golf von Neapel erschüttert. Mehr als 30 Beben wurden dabei allein zwischen 14 Uhr und 16 Uhr registriert. Nach Angaben des Vesuv-Vulkanobservatoriums erreichte das stärkste dieser Beben Magnitude 2.4. Weitere erreichten Magnitude 1.8 und 1.4. Die Auswertung ist noch im Gange.
Die Epizentren der Erdbeben fokussierten sich auf den Ortsteil Antiniana nordöstlich des Solfatara-Kraters. Die Erschütterungen der größeren Beben waren allerdings im gesamten Stadtgebiet zu spüren.
Da die Herdtiefe der Beben, die durch die Aktivität des Vulkans Campi Flegrei verursacht werden, sehr gering war (ca 1 bis 2 Kilometer) waren auch viele der kleineren Beben spürbar.
Meldungen über Schäden infolge der Beben gibt es bislang nicht.

Durch hydrothermale Aktivitäten und Bodendeformationen kommt es rund um Pozzuoli immer wieder zu kleineren Erdbeben. In der Vergangenheit waren die Aktivitäten teilweise so start, dass die Stadt aus Angst vor einem Vulkanausbruch evakuiert werden musste. Passiert ist bislang nichts. Der letzte Ausbruch ereignete sich im Jahr 1538 und bildete damals den heutigen Schlackenkegel Monte Nuovo im Ortsteil Arco Felice.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 12. März

Magnitude: bis 2.4

Tiefe: 1 bis 2 km

Spürbar: ja

Haben Sie dieses Erdbeben gespürt?

Schäden erwartet: unwahrscheinlich

Opfer erwartet: nein

Ursprung: vulkanotektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

Epizentrum:

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.
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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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