Schäden durch Erdbeben in Oklahoma

USA – Zwei moderate und mehrere leichte Erdbeben haben in der Nacht zum Montag (MEZ) die US-Bundesstaaten Oklahoma und Kansas erschüttert. Wie das United States Geological Survey (USGS) angibt, erreichten die beiden stärkeren Beben jeweils Magnitude 4.2. Kleinere Beben erreichten maximal Magnitude 2.6. Die Epizentren der Erdbeben lagen nahe des Ortes Enid, etwa 100 Kilometer nördlich von Oklahoma City.
In Enid waren die Erschütterungen stark zu spüren. Infolge des ersten Erdbebens sollen Schäden an einem Wohnhaus aufgetreten sein., wie lokale Medien berichten. Verletzt wurde bei dem Erdbeben niemand.

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Es handelt sich um die stärksten Erdbeben in Oklahoma und Kansas in den vergangenen Monaten. Zuletzt wurde am 5. Dezember ein Beben mit Magnitude 4.2 registriert.

FAQ: Wie entstehen Erdbeben? Wann sind Erdbeben gefährlich? Wie kann ich mich schützen? Was sind Störungen, was sind Platten? Wichtige Begriffe erklärt

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit):

Magnitude:

Tiefe:

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: induziert (Verpressen)

Tsunami-Gefahr: nein

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Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten

Quellen zu Erdbebenschäden sind in der jeweiligen "Earthquake Impact Database" aufgeführt. Die seit einigen Jahren vermehrt auftretenden Erdbeben in Oklahoma und Kansas sind folge der Injektion von Flüssigkeiten, die unter anderem bei der Erdgas- und Erdölförderung gebraucht werden, in Gesteinsschichten. Aufgrund der Erdbeben und der resultierenden Schäden wurden zuletzt, speziell im Norden von Oklahoma, vermehrt solche Injektionsbrunnen stillgelegt. Das stärkste Erdbeben im Jahr 2016 in Oklahoma erreichte Magnitude 5.8 und verursachte teils schwere Gebäudeschäden. Eine Person wurde verletzt. Das Jahr 2015 war mit über 850 Erdbeben über Stärke 3 in Oklahoma das erdbebenreichste in der Geschichte des Staates. Es wurden mehr Erdbeben registriert als im gleichen Zeitraum in allen anderen kontinentalen US-Bundesstaaten und Hawaii zusammen (ca. 700). Auch im Jahr 2016 blieb die Aktivität hoch. Immer mehr Experten gehen davon aus, dass die weiter zunehmende Erdbebenaktivität früher oder später zu weiteren schweren Erdbeben führen kann. .