Schweres Erdbeben erschüttert New Britain

Papua-Neuguinea – Auf der Insel New Britain im Osten von Papua-Neuguinea hat sich am Montag ein schweres Erdbeben ereignet. Um 11:50 Uhr MESZ traf das Beben das Zentrum der Insel. Das Epizentrum lag etwa 150 Kilometer südwestlich der Stadt Rabaul. Nach ersten Angaben des Geoforschungszentrum Potsdam (GFZ) erreichte das Beben Magnitude 6.7. Das United States Geological Survey (USGS) gibt Magnitude 6.6 an. Dabei lag die Herdtiefe nach GFZ-Angaben bei 55 km, das USGS gibt 40 km an.
Bereits am Samstag hat sich auf New Britain ein starkes Beben mit Magnitude 6.3 ereignet, gefolgt von einem Nachbeben mit Magnitude 4.6.

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Schäden infolge des ersten Erdbebens wurden nicht bekannt. New Britain ist sehr dünn besiedelt und wird häufig von schweren Erdbeben erschüttert. Das heutige Erdbeben kann in nahe gelegenen Siedlungen zu Schäden führen. Auch Erdrutsche sind möglich. Tsunami-Gefahr besteht nicht.

Die Erdbeben auf New Britain gehen auf eine kleine Subduktionszone zurück, die sich vor der Südküste der Insel befindet und wo sich die Salomonensee-Platte unter die Süd-Bismark-Platte schiebt.

In den vergangenen Monaten haben mehrere schwere Erdbeben verschiedene Teile von Papua-Neuguinea getroffen. Besonders das Beben mit M7.5 im Zentrum der Hauptinsel Neuguinea hat Ende Februar zu verheerenden Schäden und Erdrutschen geführt, wodurch mehr als 125 Menschen ums Leben gekommen sind. Ein Zusammenhang zwischen den einzelnen Erdbeben besteht nicht.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 11:50 Uhr

Magnitude: 6.7

Tiefe: 55 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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