Türkei: Erdbeben in Bolu

Türkei – Ein moderates Erdbeben hat in der Nacht zum Sonntag den Nordwesten der Türkei erschüttert. Nach Angaben des Kandilli Observatoriums lag das Epizentrum des Bebens in der Region Bolu, etwa 140 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Ankara. Das Beben erreichte demnach Magnitude (Mw) 4.6 und ereignete sich in einer Tiefe von rund 6 Kilometern. Die Lokalmagnitude beträgt 4.9.
Durch das Erdbeben wurden viele Menschen in der Nähe des Epizentrums in Panik versetzt. In Städten wie Bolu und Zonguldak verbrachten einige Bewohner die restliche Nacht im Freien. Auch in Teilen von Istanbul waren die Erschütterungen schwach zu spüren.
Meldungen über Gebäudeschäden wurden bislang nicht bekannt. Die Zahl der Nachbeben ist bislang gering. Das stärkste registrierte erreichte Magnitude 2.8.
Das Erdbeben ereignete sich an einem Segment der Nordanatolischen Störung (NAS), das beim großen Erdbeben 1999 aktiv war. Bei dem Erdbeben mit Magnitude 7.2 sind am 12. November rund 800 Menschen ums Leben gekommen. Das Epizentrum lag wie beim aktuellen Beben an der Grenze der Regionen Bolu und Düzce. Es steht in Verbindung mit dem großen Izmit-Beben (M7.7) wenige Monate zuvor, das an einem westlicheren Segment der NAS aufgetreten ist.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 7. April, 23:16 Uhr

Magnitude: 4.6

Tiefe: 6 km

Spürbar: ja

Haben Sie dieses Erdbeben gespürt?

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

Epizentrum:

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Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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