Starkes Erdbeben im Norden Afghanistans

Afghanistan – Ein starkes tiefes Erdbeben in der Afghanischen Region hat am Mittwoch weite Teile von Zentralasien erschüttert. Nach ersten Angaben des United States Geological Survey (USGS) lag das Epizentrum des Bebens im äußersten Norden von Afghanistan an der Grenze zu Tadschikistan. Demnach erreichte das Beben Magnitude 6.2. Das Geoforschungszentrum Potsdam gibt ebenfalls Magnitude 6.2 an.
Aufgrund der Herdtiefe von rund 100 Kilometern war das Beben auch in entfernteren Orten teilweise stark zu spüren. Neben dem Norden von Afghanistan und Pakistan umfasst das Schüttergebiet Teile von Nordindien (u.a. Kaschmir) sowie die Zentralasiatischen Staaten Tadschikistan, Usbekistan, Kirgisistan, Turkmenistan und Kasachstan.

Bereits in den vergangenen Stunden haben zwei flach Erdbeben Teile von Pakistan und Afghanistan erschüttert. Das Beben in Pakistan führte dabei zu Schäden und Verletzten.

Beide Gebiete sind auch durch das tiefe Beben betroffen. Dort, wo durch entsprechende geologische Bedingungen höhere Intensitäten erreicht wurden, kann es zu größeren Schäden kommen. Generell führen Beben in der Region häufig in den städtischen Gebieten zu Panik, wobei oft Menschen verletzt werden.

Update 10. Mai
In mehreren Provinzen von Nordafghanistan führte das Erdbeben zu Schäden. Mehr als 100 Gebäude wurden nach Angaben lokaler Medien insgesamt zerstört. Dabei seien mindestens fünf Personen durch herabfallende Trümmer verletzt worden.
Auch in Tadschikistan kam es zu kleineren Schäden. Unter anderem sollen Stromleitungen zerstört worden sein, das in mehreren Dörfern zu Stomausfällen geführt hat.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 12:41 Uhr

Magnitude: 6,2

Tiefe: 103 km

Spürbar: ja

Haben Sie dieses Erdbeben gespürt?

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: möglich

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

Epizentrum:

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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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