Tote nach Erdbeben in Kolumbien

Kolumbien – Zwei moderate Erdbeben haben am frühen Morgen (Ortszeit) im Süden Kolumbiens größere Schäden angerichtet. Nach Angaben des kolumbianischen Erdbebendienstes erreichte das erste Magnitude 4,5. Nur eine Minute später folgte ein weiteres Erdbeben der Stärke 4,3. Die Epizentren lagen demnach nahe der Großstadt Pasto im Department Nariño. Da die Erdbeben eine sehr geringe Tiefe hatten, wurde es in Pasto und anderen nahe gelegenen Orten stark wahrgenommen. Erste Meldungen in Sozialen Medien sprechen von teilweise eingestürzten Gebäuden, Steinschlägen und Straßenschäden. Meldungen über Verletzte gibt es noch nicht.
Das Erdbeben ereignete sich am Fuß des Vulkans Galeras. Aufgrund der geringen Herdtiefe scheint es als wahrscheinlich, dass das Erdbeben indirekt mit dem Vulkan und den dortigen tektonischen Prozessen zusammenhängt.

Update 14:21 Uhr
Infolge des Erdbebens sollen mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen sein, wie lokale Behörden berichten. Im Ortsteil Briceño, der sich in einem ländlichen Teil der Stadt Pasto befindet, ist ein Gebäude durch die Erschütterungen eingestürzt. Zwei Bewohner wurden von den Trümmern erschlagen. Auch in anderen Ortsteilen von Pasco seien Gebäude eingestürzt. Rettungskräfte untersuchen zur Zeit Vorfälle im Ortsteil Mapachico, wo möglicherweise Menschen unter den Trümmern begraben sind. Bestätigte Angaben zu Vermissten gibt es allerdings nicht.

 

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 11:35 Uhr

Magnitude: 4,5 und 4,3

Tiefe: 6 Kilometer

Spürbar: ja

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Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: möglich

Ursprung:

Tsunami-Gefahr: nein

Epizentrum:

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Lukas Rentz

Lukas ist 19 und hat 2018 sein Abitur an einem Gymnasium in Alzey gemacht.

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