Starkes Erdbeben im Norden Kolumbiens

Kolumbien – Nahe der Stadt Bucaramanga im Norden von Kolumbien hat sich am Abend ein starkes Erdbeben ereignet. Nach vorläufigen Auswertungen des Geoforschungszentrum Potsdam erreichte dieses Beben Magnitude 5.6. Die Kolumbianische Geologiebehörde gibt es mit Magnitude 5.8 an.
Das Epizentrum des Erdbebens lag demnach rund 40 Kilometer südlich von Bucaramanga nahe der Grenze zu Venezuela. Es handelt sich um ein Erdbeben mit einer Herdtiefe von rund 150 Kilometern. Beben in dieser Tiefe treten in der Region relativ häufig auf.
Die Erschütterungen waren in weiten Teilen Kolumbiens und auch im angrenzenden Venezuela teils deutlich zu spüren. Intensitätsmeldungen aus dem Raum Bucaramanga liegen noch nicht vor. Trotz moderater Tiefe dürfte das Beben dort stark verspürt worden sein.
Kleinere Schäden nahe des Epizentrums sind denkbar. Mit größeren Auswirkungen ist aufgrund der Tiefe nicht zu rechnen.

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FAQ: Wie entstehen Erdbeben? Wann sind Erdbeben gefährlich? Wie kann ich mich schützen? Was sind Störungen, was sind Platten? Wichtige Begriffe erklärt

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit / Time (CET): 17:53 Uhr

Magnitude: 5.6

Tiefe / Depth: 136 km

Spürbar / Felt: ja

Schäden erwartet / Damage expected: ja

Opfer erwartet / Casualties expected: nein

Ursprung / Origin: tektonisch

Tsunami: nein

Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten / List of global earthquake surveys

See also: The most complete compilation of earthquake losses and casualties: Earthquake Impact Database

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