Erdbeben erschüttert Lamia

Griechenland – Rund 13 Stunden nach dem Erdbeben auf der Insel Zakynthos wurde das Zentrum Griechenlands von einem weiteren Erdbeben getroffen. Das Epizentrum lag nahe der Stadt Lamia. Nach vorläufigen Angaben des Erdbebendienstes in Athen erreichte das Beben Magnitude 4.4. Das deutsche Geoforschungszentrum Potsdam registrierte zunächst Magnitude 4.6. Das Epizentrum lag nördlich der Hauptstadt Mittelgriechenlands, nur knapp 10 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Entsprechend waren dort die Erschütterungen sehr deutlich zu spüren. Kleinere Schäden an einzelnen Gebäuden sind bei Beben dieser Magnitude möglich.
Auch andere umliegende Städte waren vom Beben betroffen, unter anderem Athen und Volos. Dort war die Intensität allerdings gering, sodass keine Schäden zu erwarten sind.
In Lamia waren in der vergangenen Nacht ebenfalls die Ausläufer des Zakynthos-Erdbebens zu spüren, die dort keine Schäden hinterlassen haben. Möglich ist, dass das neue Beben vom Erdbeben vergangene Nacht getriggert wurde und somit quasi ein Nachbeben ist. Zuvor wurden bereits im Westen des Peloponnes, ebenfalls abseits der ursprünglichen Bruchzone, weitere Erdbeben getriggert.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 14:03 Uhr

Magnitude: 4.4

Tiefe:

Spürbar: ja

Schäden erwartet: unwahrscheinlich

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch (Nachbeben)

Tsunami-Gefahr: nein

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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