Starkes Nachbeben erschüttert Zakynthos

Griechenland – Ein starkes Nachbeben im Ionischen Meer vor der Westküste Griechenlands war am Dienstagnachmittag erneut in weiten Teilen des Landes zu spüren. Es ist das stärkste bisher registrierte Nachbeben vor Zakynthos gewesen. Nach vorläufigen Angaben des Geoforschungszentrum Potsdam erreichte das Beben Magnitude 5.5. Die private Webseite ALomax ermittelte sogar Magnitude 5.9. Wie beim Hauptbeben vor fünf Tagen lag das Epizentrum südwestlich von Zakynthos, etwa 30 Kilometer von der Küste entfernt.
Die Erschütterungen waren bis in die Griechische Hauptstadt Athen sowie in Teilen von Süditalien und Albanien zu spüren, wie Zeugen auf der Webseite des EMSC meldeten. Auf Zakynthos, wo das Hauptbeben der Stärke 6.8 vergangene Woche dutzende Gebäude beschädigt hat, melden Zeugen starke Erschütterungen. Dort könnte das Nachbeben zu neuen Schäden geführt haben.

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Bereits in der vergangenen Nacht hat ein relativ starkes Nachbeben die Region erschüttert. Dieses erreichte nach Angaben der griechischen Behörden Magnitude 5.4. Seit Freitag kommt es mehrmals am Tag zu moderaten Nachbeben, die auf Zakynthos und dem nahe gelegenen Festland deutlich zu spüren sind. Allein seit Mitternacht wurden acht Nachbeben über Magnitude 4 registriert, darunter die beiden über Magnitude 5. Dabei handelt es sich um normale Aktivität, die nach einem solch starken Hauptbeben zu erwarten ist.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 30. Oktober, 16:12 Uhr

Magnitude: 5.9

Tiefe:

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch (Nachbeben)

Tsunami-Gefahr: nein

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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