Starkes Erdbeben im Norden Chiles

Chile – Ein starkes Erdbeben hat am Donnerstagabend den Norden Chiles erschüttert. Das Epizentrum des Erdbebens lag nach Angaben der Nationalen Seismologiebehörde (CSN) in der Region Tarapaca etwa 100 Kilometer nordöstlich der Küstenstadt Iquique. Demnach erreichte das Erdbeben Magnitude 6.2. Der Erdbebenherd wird in einer Tiefe von 101 Kilometern lokalisiert.
In weiten Teilen Nordchiles waren die Erschütterungen deutlich zu spüren. CSN registrierte verbreitet in Tarapaca und der nördlich angrenzenden Region Arica Intensität V. Auch in Teilen von Peru und Bolivien wurde das Beben wahrgenommen, dort allerdings ohne Schäden zu verursachen. In der Nähe des Epizentrums führte das Beben zu einigen kleinere Erdrutschen, und auch leichten Gebäudeschäden an mehreren Orten.


Schwere Schäden oder Verletzungen sind nicht aufgetreten. Das Erdbeben hat nicht zu einem Tsunami geführt.

Ursprung des Erdbebens ist eine Störung innerhalb der subduzierenden Nazca-Platte, die sich vor der Küste von Chile unter die Südamerikanische Platte schiebt und in den Erdmantel eintaucht. Dabei entstehen Risse, an denen die Plattenfragmente auseinander brechen. Dieser Vorgang führt immer wieder zu Erdbeben in größerer Tiefe, die in der Regel verbreitet zu spüren sind aber keine größeren Schäden verursachen.

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FAQ: Wie entstehen Erdbeben? Wann sind Erdbeben gefährlich? Wie kann ich mich schützen? Was sind Störungen, was sind Platten? Wichtige Begriffe erklärt

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit / Time (CET): 1. November, 23:19 Uhr

Magnitude: 6.2

Tiefe / Depth: 104 km

Spürbar / Felt: ja

Schäden erwartet / Damage expected: ja

Opfer erwartet / Casualties expected: nein

Ursprung / Origin: tektonisch

Tsunami: nein

Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten / List of global earthquake surveys

See also: The most complete compilation of earthquake losses and casualties: Earthquake Impact Database

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