Erdbeben erschüttert Reykjavik

Island – Ein moderates Erdbeben hat am frühen Sonntagmorgen die Bewohner der isländischen Hauptstadt Reykjavik aus dem Schlaf gerissen. Wie die Isländische Meteorologiebehörde (IMO) registrierte, lag das Epizentrum des Erdbebens rund 30 Kilometer südöstlich von Reykjavik. Mit Magnitude 4.4 war es das stärkste Erdbeben in der Region seit einigen Jahren. Zahlreiche kleinere Nachbeben folgten.
In Reykjavik war die Intensität des Bebens relativ gering. Meldungen über Schäden an Gebäuden liegen nicht vor.

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Südlich von Reykjavik befindet sich eine der aktivsten Störungszonen von Island, an der immer wieder teils größere Erdbeben auftreten. Zuletzt verursachte im Jahr 2008 ein starkes Erdbeben in dem Gebiet einige Schäden in Reykjavik. Ein Zusammenhang mit vulkanischer Aktivität besteht dabei nicht.

Lage des Epizentrums


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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

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Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 03:56 Uhr

Magnitude: 4.4

Tiefe: 6 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: nein

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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