Erdbeben im Süden von Griechenland

Griechenland – An der Südküste der Halbinsel Peloponnes im Süden von Griechenland hat sich am Mittwochabend ein starkes Erdbeben ereignet. Nach vorläufigen Angaben des Erdbebendienstes in Athen erreichte das Erdbeben Magnitude (ML) 4.5. Genauere Auswertungen stehen noch aus. Die private Webseite ALomax ermittelte mb5.0. Das Epizentrum lag demnach nahe der Stadt Finikounda, rund 200 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Athen.
Dem Beben um 20:35 Uhr MEZ gingen zahlreiche Vorbeben voraus, das stärkste mit Magnitude 3.7. Ein erstes Nachbeben, ebenfalls Magnitude 3.7, folgte bereits nach 19 Sekunden.
Aufgrund der Herdtiefe von rund 40 Kilometern waren die Erschütterungen verbreitet im Süden Griechenlands zu spüren. Wie Zeugen auf der Webseite des EMSC mitteilten, wurden unter anderem in Kalamata und Pyrgos, aber auch in Patras und Athen schwache Erschütterungen wahrgenommen. Schäden infolge des Erdbebens sind bei der geringen Intensität nicht zu erwarten. Weitere Nachbeben können folgen.

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Lage des Epizentrums


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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 19. Dezember, 20:35 Uhr

Magnitude: 4.5

Tiefe: 41 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: nein

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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