Starkes Erdbeben in Venezuala

Venezuela – Ein starkes Erdbeben hat am Donnerstagmorgen den Norden von Venezuela getroffen. Nach Angaben des Geoforschungszentrum Potsdam (GFZ) lag das Epizentrum des Erdbebens nahe der Millionenstadt Valencia im Bundesstaat Carabobo, etwa 130 Kilometer westlich der Hauptstadt Caracas. Demnach erreichte das Erdbeben Magnitude (mb) 5.3. Die Webseite ALomax ermittelte zunächst Mw5.6.
Neben Valencia, wo die Erschütterungen größtenteils stark zu spüren waren, konnte das Beben auch in Caracas und Barquisimeto verspürt werden.
Aufgrund der geringen Herdtiefe und der daraus resultierenden hohen Intensität des Bebens sind größere Schäden in der Nähe des Epizentrums wahrscheinlich. Besonders der gebirgige Norden von Valencia, wo zudem Steinschläge und Erdrutsche drohen, könnte betroffen sein.

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Update 10.24 Uhr
Das United States Geological Survey ermittelte Magnitude (Mw) 5.6 für dieses Erdbeben.
In den Minuten nach dem Hauptbeben waren zahlreiche Nachbeben in und um Valencia zu spüren, wie zahlreiche Nutzer auf Twitter meldeten, das bisher stärkste um 10.20 Uhr, wobei jeweils noch keine Daten dazu vorliegen. Meldungen über Gebäudeschäden wurden bislang nicht veröffentlicht.

Update 10.31 Uhr
Ein größeres Nachbeben hat sich um 10.24 Uhr ereignet. Es war bis nach Caracas zu spüren und erreichte nach ersten Auswertungen von Alomax Magnitude (mb)4.9.

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Update 10.32 Uhr
Die erwarteten Intensitäten des Hauptbebens:

Update 11.06 Uhr
Im Norden von Valencia und in den benachbarten Städten San Diego und Naguanagua führte das Erdbeben zu Stromausfällen.  Mögliche Schäden dort werden zur Zeit untersucht. Über Soziale Netzwerke wurden bisher lediglich kleinere Schäden wie Risse in Wänden und Fußböden bekannt.

Update 11:15 Uhr
Das United States Geological Survey korrigierte das Erdbeben nach manueller Überprüfung auf Mw5.5 und lokalisiert das Epizentrum nahe der Stadt San Diego. Demnach bestehe eine hohe Wahrscheinlichkeit für Todesopfer und größere Schäden.

Update 11:25 Uhr
Aus San Diego gibt es erste Meldungen eingestürzter Mauern

Update 14:23 Uhr
Zahlreiche, teils schwere Gebäudeschäden werden inzwischen aus der Epizentralregion gemeldet. Am schlimmsten betroffen ist demnach San Diego, wo auch einige Wohnhäuser eingestürzt seien. Zudem soll es Erdrutsche gemeldet haben. Hier einige der auf Twitter veröffentlichten Bilder der Erdbebenschäden:


wird aktualisiert, sobald weitere Informationen vorliegen..

Lage des Epizentrums


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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 27. Dezember, 9:59 Uhr

Magnitude: Mw5.5

Tiefe:

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: ja

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Jens ist 25 und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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