Verletzte und viele Schäden nach Erdbeben in Mosambik

Mosambik / Simbabwe – Am Samstag hat ein starkes Erdbeben die südafrikanischen Länder Mosambik und Simbabwe getroffen. Es erreichte nach Angaben des United States Geological Survey (USGS) Magnitude 5.5. Die Herdtiefe lag demnach bei rund 8 Kilometern. Besonders in der Epizentralregion nahe des Ortes Algueirao in Mozambik führte das Erdbeben zu massiven Schäden. Wie lokale Medien berichten wurden bei dem Erdbeben mindestens 108 Gebäude zerstört und 319 weitere beschädigt. 11 Menschen erlitten Verletzungen, während hunderte evakuiert werden mussten. Meldungen über Todesopfer liegen nicht vor. Für die Betroffenen wurden Hilfsmaßnahmen eingeleitet.
Im benachbarten Simbabwe zerstörte das Beben mindestens 40 Gebäude in einem grenznahen Dorf. Auch Nachbardörfer waren betroffen, dort seien die Schäden aber geringer, hieß es in Medienberichten.
Die Auswertung der Schäden dauert in beiden Ländern an. Es ist das (bisher) zerstörerischste Erdbeben auf dem afrikanischen Kontinent im Jahr 2018.

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Das Erdbeben ereignete sich an einem der südlichsten Zweige des Ostafrikanischen Grabens. Dabei liegt das Epizentrum in der Nähe des Erdbebens von 2006 (M7.0), das schwere Verwüstungen anrichtete.

Lage des Epizentrums


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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

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Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 22. Dezember, 06:37 Uhr

Magnitude: 5.5

Tiefe: 8 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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