Starkes Erdbeben im Amazonasgebiet

Peru – Ein starkes Erdbeben hat am Dienstag die Region Loreto im Norden von Peru getroffen. Das Epizentrum des Erdbebens lag im Amazonas-Regenwald am Ufer des Marañón, einem der größten Zuflüsse des Amazonas, nahe der Stadt Nauta. Nach Angaben des Geoforschungszentrums Potsdam erreichte das Erdbeben Magnitude (mb) 5.5. Der peruanische Erdbebendienst ermittelte zunächst Magnitude 6.3. Die Herdtiefe des Bebens lag nach übereinstimmenden Angaben zwischen 10 und 15 Kilometern.
Die Amazonas-Region von Peru und des angrenzenden Brasiliens wird selten von größeren Erdbeben getroffen und wenn, dass von Beben in großer Tiefe. Durch die geringe Herdtiefe und mit zusätzlicher Verstärkung durch die Flusssedimente waren die Erschütterungen rund ums Epizentrum stark zu spüren. In Nauta und in umliegenden Dörfern direkt am Fluss sind Schäden infolge des Bebens wahrscheinlich.

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Ein Vorbeben mit Magnitude 4 ereignete sich nach Angaben des peruanischen Erdbebendienstes drei Minuten vor dem Hauptbeben.

Lage des Epizentrums


Größere Karte anzeigen FAQ: Wie entstehen Erdbeben? Wann sind Erdbeben gefährlich? Wie kann ich mich schützen? Was sind Störungen, was sind Platten? Wichtige Begriffe erklärt

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 8. Januar, 11:00 Uhr

Magnitude: 5.5

Tiefe: 12 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: unwahrscheinlich

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten

Quellen zu Erdbebenschäden sind in der jeweiligen "Earthquake Impact Database" aufgeführt.