Starkes Erdbeben vor Rhodos

Griechenland / Türkei – Im östlichen Mittelmeer hat sich am Donnerstagnachmittag ein starkes Erdbeben ereignet. Das Epizentrum des Bebens lag nach Angaben des Geoforschungszentrums Potsdam vor der Küste der griechischen Insel Rhodos, etwa 60 Kilometer südlich der gleichnamigen Inselhauptstadt. Demnach erreichte das Erdbeben Magnitude 5.6. Griechische Behörden geben das Beben zunächst mit Magnitude 5.0 an.
Die Erschütterungen waren auf Rhodos und auf vielen Nachbarinseln verbreitet teils deutlich bis stark zu spüren. Auch das türkische Festland war betroffen, wie Zeugen auf der Webseite des EMSC berichten. Demnach waren die Erschütterungen vor allem in der Region Mugla zu spüren. Im Norden reichte das Schüttergebiet bis in die Millionenstadt Izmir. Auch aus Zypern wurde das Erdbeben verspürt.

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Bereits in den vergangenen Tagen hatte es rund um Rhodos vermehrt moderate, teils spürbare Erdbeben gegeben. Das heutige ist das bisher stärkste der Sequenz.
Aufgrund der Nähe zur Küste sind auf Rhodos kleinere Schäden infolge des Bebens nicht auszuschließen. Größere Schäden sind bei einem Erdbeben dieser Magnitude allerdings nicht zu erwarten.

Update 21:12 Uhr
Nach Angaben lokaler Behörden hat das Erdbeben auf Rhodos nicht zu größeren Schäden geführt. Lediglich im Dorf Istrios im Süden der Insel seien zwei Gebäude leicht beschädigt worden. Verletzt wurde niemand.

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Zeugenmeldungen
Rhodos-Stadt
Ca 16:40, wahrgenommen im Keller eines Gebäudes, Lampen und Objekte schwankten und vibrierten, jedoch keine Schäden (Intensität V)

Lage des Epizentrums


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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 24. Januar, 15:30 Uhr

Magnitude: 5.6

Tiefe: 22 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: wahrscheinlich

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.
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