Thailand – Mindestens 20 Erdbeben innerhalb weniger Stunden haben am Mittwoch die thailändische Region Lampang im Norden des Landes getroffen. Wie die Meteorologiebehörde in Bangkok registrierte, lagen die Epizentren der Erdbeben rund 90 Kilometer nordöstlich der Großstadt Chiang Rai.
Gegen 12 Uhr Ortszeit setzten am Mittwoch die Erschütterungen ein. Innerhalb der ersten Stunde wurden bereits sechs spürbare Beben registriert, das bis dahin stärkste mit Magnitude 3.3. Erst einige Stunden später, um 16:05 Uhr (10:05 Uhr MEZ), ereignete sich das Hauptbeben mit Magnitude 4.9.

Dieses war das stärkste Erdbeben im Norden Thailands seit mehreren Jahren. Die Erschütterungen waren bis nach Chiang Rai zu spüren. In der Epizentralregion kam es zu einigen Gebäudeschäden.
Wie die Behörden am Abend meldeten, sind mehr als 20 Gebäude von den Auswirkungen der Erdbeben betroffen, darunter auch mehrere Schulen und Pagoden. Meldungen über Verletzte infolge der Erdbeben liegen nicht vor.


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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit / Time (CET): 20. Februar

Magnitude: bis 4.9

Tiefe: ca. 15 km

Spürbar / Felt: ja

Schäden erwartet / Damage expected: ja

Opfer erwartet / Casualties expected: nein

Ursprung / Origin: tektonisch

Tsunami: nein

Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten / List of global earthquake surveys

See also: The most complete compilation of earthquake losses and casualties: Earthquake Impact Database

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Von Jens Skapski

31 Jahre alt (geboren 1994), seit 2013 Betreiber von Erdbebennews (privates Projekt), seit 2024 Erdbebenauswerter beim Thüringer Seismologischen Netz an der Uni Jena (beruflich).