Erdbeben erschüttert Ungarn

Ungarn – Im Südwesten von Ungarn war am Donnerstagabend ein moderates Erdbeben zu spüren. Wie der Erdbebendienst in Budapest registrierte lag das Epizentrum in der Region Somogy nahe der Grenze zu Kroatien. Demnach erreichte das Beben Magnitude 4.0. Bereits in den vergangenen Wochen hatten mehrere kleine Beben diese Region getroffen, darunter eines mit Magnitude 2.7 am 17. Februar.

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Besonders in der Umgebung der Stadt Nagyatad waren die Erschütterungen des Bebens stark zu spüren, wie Anwohner über Soziale Netzwerke mitteilten. Aufgrund der überwiegend traditionellen Bauweise in vielen Orten Ungarns sind kleinere Schäden infolge des Bebens wahrscheinlich.
Es ist das stärkste Erdbeben in Ungarn seit Januar 2018.

Zeugenmeldungen
Szökedencs
ca 20.30h hab vor Schreck nicht auf die Uhr geschaut, es war ein Knall, dann ging eine heftige Welle unterm Haus durch, alles hat gewackelt (Intensität IV)

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Lage des Epizentrums


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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 7. März, 20:07 Uhr

Magnitude: 4.0

Tiefe: 13 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

Haben Sie ein Erdbeben gespürt? Falls ja, teilen Sie uns dies bitte über das unten stehende Kontaktformular mit. Bitte geben Sie auch Zeitpunkt (Datum, Uhrzeit), sowie wenn möglich Intensität und mögliche Auswirkungen des Erdbebens (Schäden, etc.) an. Um doppelte Veröffentlichungen zu vermeiden, schicken Sie für jedes Erdbeben bitte maximal eine Meldung ab. Vielen Dank.
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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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