Staufen – Im Breisgau war am Mittwochmorgen ein leichtes Erdbeben zu spüren. Wie der Erdbebendienst Südwest registrierte lag das Epizentrum des Erdbebens zwischen Staufen im Breisgau und Bad Krozingen. Demnach erreichte das Erdbeben Magnitude 2.4. Eine manuelle Überprüfung der Daten steht noch aus.
Der Schweizerische Erdbebendienst ermittelte für das Erdbeben zunächst Magnitude 2.7, die Universität Straßburg sogar 2.9.
Rund um Staufen und Bad Krozingen wurde das Erdbeben schwach wahrgenommen, möglicherweise auch in Teilen des Schwarzwalds. Die Intensität war aufgrund der Herdtiefe von rund 15 Kilometern aber sehr gering. Schäden infolge des Erdbebens sind entsprechend nicht zu erwarten.

Es ist das stärkste Erdbeben am südlichen Oberrhein seit rund 10 Monaten. Zuletzt erschütterte am 4. Mai 2018 ein Beben der Stärke 3.5 mit Epizentrum in Neuenburg weite Teile der Region.

Update 10:11 Uhr
Die manuelle Auswertung durch den Erdbebendienst Südwest ergibt Magnitude 2.6. Das Epizentrum lag demnach am Nordrand von Staufen.

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 13. März, 08:15 Uhr

Magnitude:

Tiefe: 16 km

Maximalintensität (geschätzt): II

Schütterradius (geschätzt):

Schäden erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Lage des Epizentrums


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Von Jens Skapski

Betreiber von Erdbebennews seit 2013 als privates Informations- und Aufklärungsprojekt. Seit 2024 beruflich Erdbebenauswerter beim Thüringer Seismologischen Netz an der Universität Jena. Die Tätigkeit für Erdbebennews erfolgt privat und unabhängig von der beruflichen Tätigkeit.