Schweres Erdbeben im Süden Perus

Peru – Ein schweres Erdbeben in mittlerer Tiefe hat am Freitag die Grenzregion von Peru, Bolivien und Chile getroffen. Das Epizentrum des Erdbebens lag nach ersten Lokalisierungen des Geoforschungszentrums Potsdam am peruanischen Ufer des Titicaca-Sees im Hochland der Anden. Demnach erreichte das Erdbeben Magnitude 7.0, was von lokalen Erdbebendiensten bestätigt wird. Aufgrund der großen Herdtiefe von rund 250 Kilometern waren die Erschütterungen verbreitet in allen drei Ländern teilweise stark zu spüren. Entsprechende Meldungen über hohe Intensitäten liegen aus der peruanischen Region Arequipa und dem Norden Chiles vor.

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Insgesamt hat die große Tiefe die Maximalintensität des Bebens abgeschwächt. Dennoch sind rund um das Epizentrum stellenweise größere Schäden zu erwarten.

Wird aktualisiert, sobald weitere Infos vorliegen

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Zeugenmeldungen
Cusco (Peru)
3.50 Uhr Ortszeit,
Nur leichtes Wackeln das Gebäudes, so als ob man in einem fahrenden Zug sitzt.
Dauer: ca 1 Minute

Lage des Epizentrums


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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 1. März, 09:50 Uhr

Magnitude: 7.0

Tiefe: 253 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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