Nach einem Erdbebenschwarm am Mittelatlantischen Rücken südlich von Island folgte am Sonntagabend das bisher stärkste Erdbeben dort. Nach vorläufigen Angaben des United States Geological Survey (USGS) erreichte das Erdbeben Magnitude 6.0. Die private Webseite ALomax ermittelte Magnitude 6.1. Das Epizentrum des starken Erdbebens lag, ebenso wie die der vorangegangenen Beben, rund 800 Kilometer südwestlich der isländischen Hauptstadt Reykjavik.

Aufgrund der Distanz zur Küste war das Erdbeben nicht zu spüren. Schwärme wie dieser, der erst am Sonntagnachmittag mit mehreren Beben um Stärke 5 begonnen hat, sind am Mittelatlantischen Rücken so wie an allen ozeanischen Riftzonen sehr häufig und führen aufgrund der Lage mitten im Meer nicht zu Schäden. Auch Tsunami-Gefahr besteht nicht, da die Erdbeben auf horizontale Verschiebungen am Meeresboden zurückgehen.

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FAQ: Wie entstehen Erdbeben? Wo kommen sie vor? Wann sind Erdbeben gefährlich?

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit / Time (CET): 10. März, 18:05 Uhr

Magnitude: 6.0

Tiefe:

Spürbar / Felt: nein

Schäden erwartet / Damage expected: nein

Opfer erwartet / Casualties expected: nein

Ursprung / Origin: tektonisch

Tsunami: nein

Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten / List of global earthquake surveys

See also: The most complete compilation of earthquake losses and casualties: Earthquake Impact Database

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Von Jens Skapski

Betreiber von Erdbebennews seit 2013 als privates Informations- und Aufklärungsprojekt. Seit 2024 beruflich Erdbebenauswerter beim Thüringer Seismologischen Netz an der Universität Jena. Die Tätigkeit für Erdbebennews erfolgt privat und unabhängig von der beruflichen Tätigkeit.