Erdbeben erschüttert Rhodos

Griechenland – Ein moderates Erdbeben hat am frühen Montagmorgen mehrere griechische Inseln und Teile des türkischen Festlands erschüttert. Nach vorläufigen Angaben des Erdbebendienstes in Athen lag das Epizentrum des Erdbebens vor der Südküste der griechischen Insel Rhodos. Demnach erreichte das Erdbeben Magnitude 4.9. Das türkische Kandilli-Observatorium ermittelte zunächst Magnitude 5.0. Beide Auswertungen sind automatisch und können nach manueller Überprüfung korrigiert werden.
Besonders im Süden von Rhodos und auf der Nachbarinsel Karpathos waren die Erschütterungen des Bebens deutlich zu spüren. Aber auch die gleichnamige Inselhauptstadt im Norden war betroffen, wie uns Zeugen mitteilten.
Aufgrund der Distanz zwischen Epizentrum und Küste war die Intensität des Bebens abgeschwächt, sodass nicht mit Schäden zu rechnen ist.

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Aufgrund der Subduktionszone, die von Rhodos bogenförmig vor der Küste der griechischen Inseln bis in den Süden Italiens verläuft, kommt es in der Region immer wieder zu teils größeren Erdbeben. In den vergangenen Jahren waren diese aber meist nicht so stark, dass es zu nennenswerten Schäden gekommen ist.

Zeugenmeldungen
Kalathos
Wir wurden durch einen leichten Erdstoß um ca. 7:45h (Ortszeit) am 29.04.2019 in unserem Hotelzimmer in Kalathos auf der Insel Rhodos geweckt. Das Bett schwankte ganz sanft hin und her (insgesamt vielleicht fünf Mal). Sonst hat sich im Zimmer (das sich im 2. OG befand) nichts bewegt und das Ganze geschah ohne Geräusche. Wir waren nicht übermäßig beunruhigt, da es sich offensichtlich nur um einen kurzen, leichten Erdstoß handelte. (Intensität III)

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Lage des Epizentrums


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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 06:46 Uhr

Magnitude: 4.9

Tiefe:

Spürbar: ja

Schäden erwartet: nein

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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