Starkes Erdbeben im Osten der Türkei

Türkei – Im Osten der Türkei hat sich am Donnerstagabend ein starkes Erdbeben ereignet. Das Epizentrum des Erdbebens lag nach Angaben des Kandilli-Instituts im Grenzgebiet der Regionen Malatya, Elazig und Diyarbakir. Demnach erreichte das Erdbeben Magnitude 5.2.
In umliegenden Regionen waren die Erschütterungen deutlich zu spüren. Aufgrund der geringen Herdtiefe des Bebens sind in der unmittelbaren Umgebung des Epizentrums kleinere Schäden möglich.

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Bereits in den vergangenen Wochen hatte eine Erdbebenserie den Norden der Region Malatya erschüttert. Dabei kam es zu einigen Schäden in der Region. Allein das Hauptbeben am 25. März beschädigte rund 250 Gebäude.

Update 21:37 Uhr
In mindestens drei Dörfern nahe des Epizentrums sei es zu kleineren Gebäudeschäden gekommen, wie die lokalen Behörden der Regierung in Ankara mitteilten. Zunächst gab es keine genauen Informationen über das Ausmaß der Schäden. Verletzte oder Todesopfer wurden zunächst nicht gemeldet.
Ein Video aus dem Ort Sivrice zeigt Schäden an einem Wohnhaus.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 4. April, 19:31 Uhr

Magnitude: 5.2

Tiefe: 3 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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