Nordkorea: Kleine Erdbebenserie in Pjöngjang

Nordkorea – Eine kleine Erdbebenserie hat am Wochenende die nordkoreanische Hauptstadt erschüttert. Die Koreanische Meteorologiebehörde registrierte seit Freitag insgesamt fünf leichte Erdbeben, die sich am Südrand der Stadt, rund 25 km vom Stadtzentrum entfernt, ereigneten. Zunächst bebte es am Freitag mit Magnitude 2.5. Weitere Beben mit Magnitude 3.4 und 2.7 folgten am Samstag sowie mit Magnitude 3.4 und 2.4 am Sonntag.
Besonders die beiden größeren Beben waren in Teilen der Hauptstadt zu spüren, die Bewohner auf diversen Online-Plattformen meldeten. Informationen über Schäden oder sonstige Auswirkungen der Beben liegen nicht vor. In der Regel ist bei Erdbeben unter Stärke 4 auf der Koreanischen Halbinsel nicht mit Schäden zu rechnen.

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Südlich von Pjöngjang befindet sich eine der aktivsten Erdbebengebiete der Koreanischen Halbinsel. In den vergangenen Jahrzehnten kam es dort zu zahlreichen leichten bis moderaten Erdbeben. Ein starkes Beben mit Magnitude 6.4 ereignete sich in diesem Gebiet im Jahr 1952 und führte in Pjöngjang zu schweren Schäden. Noch stärkere Beben sind aus historischer Zeit bekannt.

FAQ: Wie entstehen Erdbeben? Wann sind Erdbeben gefährlich? Wie kann ich mich schützen? Was sind Störungen, was sind Platten? Wichtige Begriffe erklärt

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): seit 21. Juni

Magnitude: bis 3.4

Tiefe: unbekannt

Spürbar: ja

Schäden erwartet: nein

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten

Quellen zu Erdbebenschäden sind in der jeweiligen "Earthquake Impact Database" aufgeführt.