Starkes Erdbeben im Westen von Kanada

Kanada – Vor der Küste von British Columbia hat sich am Donnerstag ein starkes Erdbeben ereignet. Nach Angaben des United States Geological Survey (USGS) lag das Epizentrum des Erdbebens südlich der Inselgruppe Queen Charlotte. Das Beben erreichte demnach Magnitude 6.2. Es ereignete sich im Übergangsbereich der Kaskaden Subduktionszone im Süden und der Queen Charlotte Störung im Norden, dort, wo mit der kleinen Explorer-Platte der nördlichste Teil der Juan-de-Fuca-Platte in den Erdmantel abtaucht. Infolge dieser Konstellation kommt es südlich der Queen Charlotte Inseln immer wieder zu schweren Erdbeben. Es ist eine der seismisch aktivsten Regionen Nordamerikas abseits von Alaska.
Schäden infolge des Bebens sind nicht zu erwarten, da die Region nur sehr dünn besiedelt ist. Tsunami-Gefahr besteht nicht. Zudem hat das Erdbeben keinen Einfluss auf mögliche größere Erdbeben an der Kaskaden-Subduktion.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 04. Juli, 06:30 Uhr

Magnitude: 6.2

Tiefe:

Spürbar: ja

Schäden erwartet: nein

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten

Quellen zu Erdbebenschäden sind in der jeweiligen "Earthquake Impact Database" aufgeführt.