Starkes Erdbeben in Bosnien-Herzegowina

Bosnien-Herzegowina – Teile der Balkan-Halbinsel wurden am Freitagnachmittag von einem kräftigen Erdbeben getroffen. Nach vorläufigen Lokalisierungen des Serbischen Erdbebendienstes lag das Epizentrum im Nordosten von Bosnien-Herzegowina nahe der Grenze zu Serbien und rund 80 Kilometer nördlich der Hauptstadt Sarajevo. Demnach erreichte das Erdbeben Magnitude 4.9.
In weiten Teilen von Bosnien und Serbien, einschließlich beider Hauptstädte, waren die Erschütterungen deutlich, in der Epizentralregion rund um die Stadt Tuzla auch stark zu spüren, wie Zeugen dem EMSC meldeten. Auch Teile von Kroatien und Montenegro sind betroffen. Nicht spürbar war das Beben hingegen an den meisten Orten entlang der Adria-Küste.

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Aufgrund der geringen Herdtiefe des Bebens und der entsprechend hohen Intensität des Bebens ist in der Nähe des Epizentrums mit teils größeren Schäden zu rechnen. Besonders kleinere Dörfer können schwer betroffen sein.

Zeugenmeldungen
Brcko
Leichtes Grollen , das Gebäude hat spürbar gewackelt ca. 10sec.
Uhrzeit 15.05 uhr (Intensität II)

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Zenica

15:10, 30.08.2019, Ruhend, im Gebäude, 3tes Stockwerk, ruhig, auch ruhig, die Tür hat angefangen zu schwanken, unser Heizkörper hat angefangen ein grollen wiederzugeben, keine Schäden vorhanden (Intensität V)

Lage des Epizentrums


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Wird aktualisiert, sobald weitere Infos vorliegen…

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 30. August, 15:01 Uhr

Magnitude: 4.9

Tiefe:

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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