Erdbeben erschüttert Komoren

Komoren / Frankreich – Nördlich der französischen Überseeinsel Mayotte hat sich am Samstag ein relativ starkes Erdbeben ereignet. Es erreichte nach vorläufigen Auswertungen der Universität Straßburg Magnitude 5.0. Das Epizentrum lag zwischen Mayotte und der Komoren-Insel Anjouan, rund 50 Kilometer nordwestlich von Mamoudzou.
Auf beiden Inseln wurden die Erschütterungen deutlich verspürt. Schäden sind aufgrund der Distanz zum Epizentrum jedoch nicht zu erwarten.

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Seit Mai 2018 wird Mayotte immer wieder von teils starken Erdbeben erschüttert, die im Zusammenhang mit einem großen Vulkanausbruch vor der Ostküste der Insel stehen. Das heutige Erdbeben lag allerdings fast 70 Kilometer vom Vulkan entfernt. Ob das Beben möglicherweise aufgrund der vulkanisch bedingten großräumigen Deformation ausgelöst wurde oder unabhängig vom Vulkan aufgetreten ist, ist unklar. Die gesamte Inselgruppe der Komoren (einschließlich Mayotte) ist vulkanischen Ursprungs. Größere tektonische Erdbeben sind relativ selten.

FAQ: Wie entstehen Erdbeben? Wann sind Erdbeben gefährlich? Wie kann ich mich schützen? Was sind Störungen, was sind Platten? Wichtige Begriffe erklärt

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 21. März, 7:49 Uhr

Magnitude: 5

Tiefe: unbekannt

Spürbar: ja

Schäden erwartet: nein

Opfer erwartet: nein

Ursprung: vulkanotektonisch??

Tsunami-Gefahr: nein

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Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten

Quellen zu Erdbebenschäden sind in der jeweiligen "Earthquake Impact Database" aufgeführt.