Schwere Schäden durch Erdbeben im Westen von Griechenland

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Griechenland – Ein starkes Erdbeben hat in der Nacht zu Samstag in der Region Epirus-Westmakedonien schwere Schäden hinterlassen. Wie der nationale griechische Erdbebendienst in Athen (NOA) registrierte, lag das Epizentrum des Erdbebens im Hinterland des Küstenortes Pagra, rund 60 Kilometer südwestlich von Korfu. Das Erdbeben erreichte demnach Magnitude 5.6. Eine geringe Herdtiefe von nur rund 8 Kilometern wurde ermittelt.
Erschütterungen wurden verbreitet im Westen von Griechenland und auch auf vorgelagerten Inseln verspürt. Ausläufer reichten bis nach Albanien und Nordmazedonien.

In den Dörfern rund um das Epizentrum war das Erdbeben sehr stark zu spüren. Es kam zu teils schweren Schäden. Lokale Medien berichten, dass in mehreren Dörfern Gebäude betroffen sind. Einige alte Häuser stürzten teilweise ein. Zudem kam es zu Straßenschäden infolge von Erdrutschen und kurzzeitigen Stromausfällen. Besonders schwer betroffen ist demnach der Ort Kanalaki.
Meldungen über Verletzte oder Todesopfer liegen nicht vor.

Bereits kurz vor Mitternacht hat sich ein Vorbeben mit Magnitude 4.3 ereignet. Das viele Menschen aus dem Schlaf gerissen hat. Zudem kam es zu einzelnen Nachbeben. Auch in den kommenden Stunden und Tagen muss mit weiteren Nachbeben gerechnet werden, die auch zu neuen Schäden führen können.

Update 08:20 Uhr
Infolge des Erdbebens wurden mindestens drei Menschen verletzt, wie Medien am Samstagmorgen berichteten. Die Verletzten wurden von herabstürzenden Trümmern getroffen. Sie befinden sich nun zur Behandlung im Krankenhaus von Ioannina.

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FAQ: Wie entstehen Erdbeben? Wann sind Erdbeben gefährlich? Wie kann ich mich schützen? Was sind Störungen, was sind Platten? Wichtige Begriffe erklärt

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit: 21. März, 01:49 Uhr

Magnitude: 5.6

Tiefe: 8 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: unwahrscheinlich

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten

Quellen zu Erdbebenschäden sind in der jeweiligen "Earthquake Impact Database" aufgeführt.

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