Schweres Erdbeben südlich von Kamtschatka

Russland – Vor der Küste der Halbinsel Kamtschatka im Osten von Russland hat sich in der Nacht ein schweres Erdbeben ereignet. Das United States Geological Survey (USGS) ermittelte nach manueller Überprüfung der Tagen Magnitude 7.5. Das Epizentrum lag rund 450 Kilometer südlich der Stadt Petropavlovsk-Kamtschatski und etwa 200 Kilometer von der nächst gelegenen Kurilen-Insel entfernt. Aufgrund der großen Entfernung zwischen Epizentrum und nächsten Siedlungen sind Schäden infolge des Bebens auszuschließen.
Zwischenzeitlich wurde aufgrund des Bebens eine Tsunami-Warnung ausgerufen, die aber inzwischen aufgehoben ist. Das Beben ereignete sich an der Unterseite der Pazifischen Platte im Übergang zur Subduktionszone und geht auf eine Überschiebung an der Plattenuntergrenze zurück. Da die Oberfläche der Platte nicht beim Erdbeben aufgebrochen ist, konnte kein großer Tsunami entstehen. Tsunamis durch Erdbeben entstehen, wenn die ruckartige Verschiebung bei schweren Erdbeben die Wassermassen im Meer anhebt oder absenkt.

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FAQ: Wie entstehen Erdbeben? Wann sind Erdbeben gefährlich? Wie kann ich mich schützen? Was sind Störungen, was sind Platten? Wichtige Begriffe erklärt

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 25. März, 03:49 Uhr

Magnitude: 7.5

Tiefe: 56 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: nein

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: aufgehoben

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Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten

Quellen zu Erdbebenschäden sind in der jeweiligen "Earthquake Impact Database" aufgeführt. Lage des Epizentrums


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