Starkes Erdbeben im Norden von Kolumbien – Ein Verletzter

Kolumbien – Ein starkes Erdbeben hat am Mittwoch in der kolumbianischen Region Bolivar zahlreiche Gebäude beschädigt. Nach Angaben des United States Geological Survey (USGS) lag das Epizentrum des Bebens nahe der Stadt El Banco, rund 450 Kilometer nördlich der Landeshauptstadt Bogota. Es erreichte demnach Magnitude 5.7 und hatte eine Herdtiefe von rund 41 Kilometern.
Das Beben war in den nördlichen Regionen Kolumbiens verbreitet zu spüren. Aus Bolivar, Sucre und Cesar meldeten Zeugen beim nationalen Erdbebendienst (SGC) Intensität VI. Auch einige Schäden traten nach Behördenangaben in Orten dieser Regionen auf. Besonders betroffen sind demnach die Orte Mompos und Pinillos in unmittelbarer Nähe des Epizentrums. Dort wurden bislang 15 beschädigte Gebäude gezählt. Die Auswertung der Erdbebenschäden dauert allerdings noch an. Verletzte infolge des Bebens gibt es nach ersten Angaben nicht. Auch Nachbeben wurden bislang nicht registriert.

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Update 21:09 Uhr
Infolge des Erdbebens wurde ein achtjähriges Kind leicht verletzt. Schäden an insgesamt 52 Gebäuden wurden bislang gezählt. Drei der Gebäude sind eingestürzt. Weitere Schäden in der Region verursachte ein etwa zeitgleicher Sturm.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 15. April, 12:59 Uhr

Magnitude: 5.7

Tiefe: 41 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten

Quellen zu Erdbebenschäden sind in der jeweiligen "Earthquake Impact Database" aufgeführt.