Yunnan-Erdbeben fordert Todesopfer

China – Infolge eines starken Erdbebens in der chinesischen Provinz Yunnan sind am Montag mehrere Menschen ums Leben gekommen. Das Erdbeben traf die Region Zhaotong an der Grenze zur Nachbarprovinz Sichuan. Nach Angaben des Chinesischen Erdbebendienstes (CEIC) erreichte es Magnitude 5.0. Die Herdtiefe lag bei nur acht Kilometern.
Rund um das Epizentrum erreichte das Beben eine hohe Intensität. Mehrere Wohnhäuser stürzten ein. Vielerorts fielen Trümmerteile von Gebäuden auf die Straßen. Mindestens vier Menschen wurden dabei getötet, 23 weitere erlitten Verletzungen. Unter den Opfern ist auch ein Motorradfahrer, der von einem Steinschlag getroffen wurde.
Für die Betroffenen wurden Hilfsmaßnahmen eingeleitet. Die Behörden stellten Notunterkünfte und Nahrung bereit. Such- und Rettungskräfte durchkämmen die Trümmer nach möglichen weiteren Verschütteten.

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Zur genauen Anzahl der beschädigten Gebäude gibt es noch keine Daten.

Yunnan wird immer wieder von moderaten Erdbeben getroffen. Aufgrund der meist traditionellen Bauweise, der hohen Bevölkerungsdichte und des steilen Reliefs sind die Auswirkungen der dortigen Beben meist überdurchschnittlich hoch. In diesem Jahr war es bisher ruhig: Das aktuelle Beben ist das erste Schadensbeben in Yunnan 2020.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 18. Mai, 15:47 Uhr

Magnitude: 5.0

Tiefe: 8 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: ja

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten

Quellen zu Erdbebenschäden sind in der jeweiligen "Earthquake Impact Database" aufgeführt.