Erdbeben vor der Küste von Marokko

Marokko / Spanien – In der Alboran-See östlich von Gibraltar hat sich am Samstagnachmittag ein moderates Erdbeben ereignet. Das Epizentrum des Bebens lag nach vorläufigen Angaben des Geoforschungszentrums Potsdam vor der Küste von Marokko nahe der Stadt Al Hoceima. Demnach erreichte das Beben Magnitude 4.1. Der marokkanische Erdbebendienst bestimmte zunächst Magnitude 4.2 und lokalisierte das Epizentrum weiter westlich.
Entlang der marokkanischen Nordküste sowie in der spanischen Exklave Melilla wurde das Beben schwach verspürt. Schäden infolge der Erschütterungen sind nicht zu erwarten.
Bereits in den vergangenen Tagen kam es in der Region zu mehreren kleinen Beben, darunter ein direktes Vorbeben mit Magnitude 2.3 am Freitagvormittag.

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Im Frühjahr 2016 hat eine starke Bebenserie mit Beben bis Magnitude 6.3 über mehrere Wochen hinweg die Nordküste Marokkos erschüttert und dabei zahlreiche Schäden verursacht. Auch Melilla war davon betroffen.

Erdbeben in Marokko, ShakeMap:

Erdbeben Marokko am 25. Juli 2020

FAQ: Wie entstehen Erdbeben? Wann sind Erdbeben gefährlich? Wie kann ich mich schützen? Was sind Störungen, was sind Platten? Wichtige Begriffe erklärt

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 25. Juli 2020, 14:13 Uhr

Magnitude: 4.1

Tiefe: 10 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: nein

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten

Quellen zu Erdbebenschäden sind in der jeweiligen "Earthquake Impact Database" aufgeführt.

GFZ Potsdam