Schweres Erdbeben in Tibet: Dutzende Gebäude beschädigt

China – Ein schweres Erdbeben hat in der vergangenen Nacht in der chinesischen Region Xizang (Tibet) zahlreiche Gebäude beschädigt. Das Beben ereignete sich nach Angaben des Chinesischen Erdbebendienstes (CEIC) im Landkreis Nima, rund 600 Kilometer nordwestlich der Regionalhauptstadt Lhasa. Es erreichte demnach Magnitude 6.6. Das United States Geological Survey ermittelte Magnitude 6.3.

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Aufgrund der sehr niedrigen Bevölkerungsdichte rund um das Epizentrum verlief das Erdbeben vergleichsweise glimpflich. Lediglich 211 Menschen und 74 Haushalten leben demnach in umliegenden Dörfern, rund 4700 Meter über dem Meeresspiegel. Von den 74 Wohnhäusern wurden bei dem Erdbeben insgesamt 14 beschädigt. 46 Bewohner mussten evakuiert werden. Zudem gab es Schäden an acht unbewohnten und an zwei öffentlichen Gebäuden. Verletzt wurde bei diesem Erdbeben niemand.

Tibet gehört zu den erdbebenreichsten Regionen des asiatischen Festlandes. Aufgrund der geringen Bevölkerungsdichte bleiben die meisten starken Beben dort in der Regel ohne größere Auswirkungen.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 22. Juli 2020, 22:07 Uhr

Magnitude: 6.6

Tiefe: 10 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten

Quellen zu Erdbebenschäden sind in der jeweiligen "Earthquake Impact Database" aufgeführt.