Schweres Erdbeben in der Bandasee

Indonesien – Ein schweres Erdbeben hat am Freitagmorgen die südlichen Inseln von Indonesien erschüttert. Nach Angaben des Geoforschungszentrum Potsdam erreichte das Beben um 6:09 Uhr MESZ Magnitude 6.6. Der indonesische Erdbebendienst BMKG ermittelte zunächst Magnitude 6.9. Dabei lag der Erdbebenherd in großer Tiefe von rund 650 Kilometern. Entsprechend war die Intensität stark gedämpft, das Erdbeben jedoch sehr weiträumig zu spüren. So gibt es Zeugenmeldungen von vielen umliegenden Inseln, darunter Sulawesi und Bali.

Auch im Norden von Australien in der Stadt Darwin sowie in weiten Teilen von Osttimor waren die Ausläufer des Bebens zu spüren. Schäden infolge des Erdbebens sind jedoch nicht zu erwarten. Tsunami-Gefahr besteht ebenfalls nicht.

Unterhalb der Bandasee kommt es häufig zu schweren Erdbeben. Allein seit 2010 wurden dort 12 Beben über Magnitude 6 registriert. Dort befindet sich im Erdmantel der an der südlicher gelegenen Subduktionszone abgetauchte Teil der Australischen Platte, die dort langsam zerbricht. Dabei entstehen immer wieder Beben unterschiedlicher Stärke, die aber in der Regel weitestgehend harmlos sind.

FAQ: Wie entstehen Erdbeben? Wann sind Erdbeben gefährlich? Wie kann ich mich schützen? Was sind Störungen, was sind Platten? Wichtige Begriffe erklärt

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 21. August, 6:09 Uhr

Magnitude: 6.9

Tiefe: 670 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: nein

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten

Quellen zu Erdbebenschäden sind in der jeweiligen "Earthquake Impact Database" aufgeführt.

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