USA – Vor der Küste von Alaska hat sich am Montagabend ein schweres Erdbeben ereignet. Das Epizentrum des Erdbebens lag vor der Küste der Alaska-Halbinsel, rund 60 Kilometer südlich des nächst gelegenen Ortes Sand Point. Nach vorläufigen Angaben des United States Geological Survey erreichte das Erdbeben Magnitude 7.4. Für die umliegenden Küsten Alaskas wurde eine Tsunami-Warnung herausgegeben.

Bereits im Juli diesen kam es in der selben Region zu einem Erdbeben mit Magnitude 7.8. Dieses verursachte trotz seiner Stärke keine nennenswerten Schäden. Auch der folgende Tsunami blieb folgenlos. Entsprechend geht auch vom heutigen Erdbeben, das als Nachbeben angesehen werden kann, keine große Gefahr aus.

Update 07:46 Uhr
Ein maximal 76 Zentimeter hoher Tsunami wurde an mehreren Küstenstreifen von Alaska registriert. Die höchste Amplitude erreichte die Welle in Sand Point. Außerhalb Alaskas wurde der Tsunami lediglich in Crescent City, Kalifornien registriert. Die Form der dortigen Küste hat einen Verstärkungseffekt für Tsunamis. Dort erreichte der Tsunami eine Wellenhöhe von 21 Zentimetern.
Über Schäden ist nichts bekannt. Inzwischen wurden alle Warnungen aufgehoben.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit / Time (CET): 19. Oktober, 22:54 Uhr

Magnitude: 7.4

Tiefe: 41 km

Spürbar / Felt: ja

Schäden erwartet / Damage expected: unwahrscheinlich

Opfer erwartet / Casualties expected: nein

Ursprung / Origin: tektonisch (Nachbeben)

Tsunami: Alaska

Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten / List of global earthquake surveys

See also: The most complete compilation of earthquake losses and casualties: Earthquake Impact Database

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Von Jens Skapski

Betreiber von Erdbebennews seit 2013 als privates Informations- und Aufklärungsprojekt. Seit 2024 beruflich Erdbebenauswerter beim Thüringer Seismologischen Netz an der Universität Jena. Die Tätigkeit für Erdbebennews erfolgt privat und unabhängig von der beruflichen Tätigkeit.