Straßburg – Die Erdbebenaktivität am Geothermie-Kraftwerk nördlich von Straßburg hält an. Am Donnerstagabend kam es zu einem weiteren leichten Beben, das möglicherweise auch in Kehl und Rheinau verspürt wurde. Nach vorläufigen Angaben der Universität Straßburg erreichte das Beben Magnitude 2.2. Der Erdbebendienst Südwest ermittelte Magnitude 2.3. Beide Angaben sind noch nicht manuell bestätigt.

Erst vor rund einer Woche, am 28. Oktober, kam es zu mehreren teils spürbaren Beben. Das stärkste erreichte Magnitude 2.7 und wurde auch in Kehl und Rheinau deutlich vernommen.

Zeugenmeldungen
Rheinau
Gespürt dieses Mal nichts, nur gehört. Habe drauf gewartet dass noch was kommt, aber es war nicht spürbar (Intensität II)

Rheinau-Honau
19.30 Uhr Man hatte das Gefühl als würden alle Wände des Hauses leicht wackeln, einen Knall gab es diesmal nicht. (Intensität IV)

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 5. November, 19:31 Uhr

Magnitude: 2.3

Tiefe: 3 km

Maximalintensität (geschätzt): II

Schütterradius (geschätzt):

Schäden erwartet: nein

Ursprung: induziert (Geothermie)

Lage des Epizentrums


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Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten

Quellen zu Erdbebenschäden sind in der jeweiligen "Earthquake Impact Database" aufgeführt. [contact-form-7 id="2264" title="Zeugenmeldung"]

Von Jens Skapski

31 Jahre alt (geboren 1994), seit 2013 Betreiber von Erdbebennews (privates Projekt), seit 2024 Erdbebenauswerter beim Thüringer Seismologischen Netz an der Uni Jena (beruflich).