Peru – Vor der Kürste der peruanischen Region Arequipa hat sich am Sonntagmorgen ein starkes Erdbeben ereignet. Das Epizentrum lag nach Angaben des Peruanischen Geophysikalischen Instituts rund 30 Kilometer südwestlich des nächstgelegenen Küstenortes Chala. Das Beben erreichte demnach Magnitude 6.1 und ereignete sich in einer Tiefe von 45 Kilometern. Andere Erdbebendienste, darunter das Geoforschungszentrum Potsdam mit M5.5, ermittelten zunächst eine geringere Stärke.

In den Küstenprovinzen im Süden von Peru waren die Erschütterungen verbreitet zu spüren, unter anderem noch in den jeweils rund 300 Kilometer entfernten Städten Arequipa und Ica. Kleinere Schäden sind vor allem in Chala und umliegenden Orten möglich. Zudem muss mit Steinschlägen und Erdrutschen an dortigen Berghängen gerechnet werden. Größere Auswirkungen sind jedoch unwahrscheinlich. Tsunamigefahr besteht nicht.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit / Time (CET): 27. Dezember, 8:11 Uhr

Magnitude: 6.1

Tiefe: 45 km

Spürbar / Felt: ja

Schäden erwartet / Damage expected: ja

Opfer erwartet / Casualties expected: nein

Ursprung / Origin: tektonisch

Tsunami: nein

Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten / List of global earthquake surveys

See also: The most complete compilation of earthquake losses and casualties: Earthquake Impact Database

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Von Jens Skapski

Betreiber von Erdbebennews seit 2013 als privates Informations- und Aufklärungsprojekt. Seit 2024 beruflich Erdbebenauswerter beim Thüringer Seismologischen Netz an der Universität Jena. Die Tätigkeit für Erdbebennews erfolgt privat und unabhängig von der beruflichen Tätigkeit.