Starkes Erdbeben in Hormozgan

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Iran – Schäden an mehreren Dörfern und zerstörte Wasserleitungen hinterließ ein starkes Erdbeben am Freitagabend (MEZ) in der südiranischen Region Hormozgan am Persischen Golf. Nach Angaben des Seismologiezentrums in Teheran erreichte das Erdbeben Magnitude 5.5. Das Epizentrum lag vor der Küste zwischen dem Festland und der Insel Qeschm. Die Erschütterungen wurden in weiten Teilen der Region verspürt und umfassten auch Teile der Arabischen Halbinsel einschließlich der Vereinigten Arabischen Emirate. Rund um das Epizentrum war die Intensität hoch. Der Iranische Rote Halbmond meldete am Morgen, dass mindestens 80 Gebäude durch das Beben beschädigt wurden. Einige von ihnen schwer oder sogar komplett zerstört. 120 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Der Rote Halbmond errichtete Notunterkünfte und stellte Hilfsgüter bereit. 10 Dörfer sind zur Zeit von der Wasserversorgung abgeschnitten, da Leitungen geborsten sind.

Über Opfer infolge des Bebens gibt es keine Informationen. Nur eine Person auf der Insel Qeschm wurde bei der Flucht aus dem Haus leicht verletzt.

Hormozgan ist eine der seismisch aktivsten Regionen des Iran. Jedes Jahr kommt es hier mehrfach zu starken Beben über Magnitude 5. Oft führen diese zu teils schweren Schäden in umliegenden Dörfern. Durch fortschreitende Modernisierung der meist traditionell gebauten Siedlungen hat sich in den letzten Jahren die Gefährdungssituation aber vielerorts verbessert.

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FAQ: Wie entstehen Erdbeben? Wann sind Erdbeben gefährlich? Wie kann ich mich schützen? Was sind Störungen, was sind Platten? Wichtige Begriffe erklärt

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit: 15. Januar, 22:31 Uhr

Magnitude: 5.5

Tiefe: 19 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten

Quellen zu Erdbebenschäden sind in der jeweiligen "Earthquake Impact Database" aufgeführt.

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