Jungingen – Mehrere Nachbeben innerhalb weniger Minuten haben sich am Dienstagabend in Jungingen im Zollernalbkreis ereignet. Wie die Universität Straßburg registrierte, kam es nach 22 Uhr zu mindestens vier Beben innerhalb von 10 Minuten. Das stärkste und letzte der Beben um 22:14 Uhr erreichte nach Angaben des Erdbebendienstes Südwest Magnitude 1.8. Das Epizentrum lag im Süden von Jungingen an der Grenze zu Albstadt. Von der Universität Straßburg wird dieses Beben mit Magnitude 1.9 angegeben, die drei vorherigen mit Magnitude 1.8, 1.7 und 1.4. In der Regel sind die Magnituden der Uni Straßburg jedoch etwas überschätzt.
Es handelt sich um Nachbeben des M3.9 Anfang Dezember. Uns liegen keine Meldungen vor, wonach diese Nachbeben verspürt wurden.

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 16. Februar, 22:05 Uhr bis 22:14 Uhr

Magnitude: bis 1.8

Tiefe: 7 km

Maximalintensität (geschätzt): --

Schütterradius (geschätzt): --

Schäden erwartet: nein

Ursprung: tektonisch (Nachbeben)

Lage des Epizentrums


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Übersicht der aktuellen Erdbeben in Deutschland (mit Links zu Erdbebendiensten)

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Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten

Quellen zu Erdbebenschäden sind in der jeweiligen "Earthquake Impact Database" aufgeführt. [contact-form-7 id="2264" title="Zeugenmeldung"]

Von Jens Skapski

31 Jahre alt (geboren 1994), seit 2013 Betreiber von Erdbebennews (privates Projekt), seit 2024 Erdbebenauswerter beim Thüringer Seismologischen Netz an der Uni Jena (beruflich).