Starkes Erdbeben auf Mindanao

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Philippinen – Erneut hat ein starkes Erdbeben die südliche Hauptinsel Mindanao getroffen. Das Epizentrum des Erdbebens lag nach Angaben der philippinischen Seismologiebehörde (Phivolcs) in der Region Davao del Sur, rund 60 Kilometer von der gleichnamigen Großstadt entfernt. Das Beben erreichte demnach Magnitude 6.1. Es ereignete sich in geringer Tiefe von rund 15 Kilometern. Entsprechend hoch war die Intensität und entsprechend wahrscheinlich sind schwere Schäden:

Intensität VII verbreitet und Intensität VIII vereinzelt werden berechnet. Dabei können einige Gebäude einstürzen und viele beschädigt werden. Detaillierte Schadensmeldungen liegen zur Zeit noch nicht vor. Behörden und Hilfsorganisationen evaluieren zur Zeit noch die Situationen. Erste Meldungen über kleinere Schäden, unter anderem in Davao City und General Santos.

Die gleiche Region wurde im Herbst 2019 von einer schweren Erdbebenserie heimgesucht. Mehrere Erdbeben über Magnitude 6 ereigneten sich zwischen Oktober und Dezember, das stärkste zum Schluss mit Magnitude 6.8. Infolge dieser Erdbebenserie wurden in den Regionen Davao del Sur und North Cotabato mehr als 100.000 Gebäude beschädigt oder zerstört. Etwa 60 Menschen kamen ums Leben, etwa 1000 wurden verletzt und mehr als 200.000 Menschen mussten in Notunterkünfte evakuiert werden. Das heutige Erdbeben ereignete sich an der gleichen Störungszone, was Epizentrum und Herdmechanismus belegen. Somit ist auch ein Zusammenhang zur Erdbebenserie 2019 wahrscheinlich und das heutige Ereignis kann als Nachbeben eingestuft werden. Da viele der 2019 beschädigten Gebäude inzwischen wiederaufgebaut und verstärkt wurden, sind die erwarteten Auswirkungen heute geringer als damals.

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FAQ: Wie entstehen Erdbeben? Wann sind Erdbeben gefährlich? Wie kann ich mich schützen? Was sind Störungen, was sind Platten? Wichtige Begriffe erklärt

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit: 7. Februar, 5:22 Uhr

Magnitude: 6.1

Tiefe: 15 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: ja

Ursprung: tektonisch (Nachbeben)

Tsunami-Gefahr: nein

Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten

Quellen zu Erdbebenschäden sind in der jeweiligen "Earthquake Impact Database" aufgeführt.

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