Schweres Erdbeben im Norden von Griechenland

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Vorläufige Intensitätsauswertung. Wird weiter aktualisiert…

Griechenland – Ein schweres Erdbeben hat am Mittwoch den nördlichen Teil des Landes getroffen. Das Epizentrum lag nahe der Großstadt Larisa, rund 230 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Athen. Nach vorläufigen Angaben erreichte das Erdbeben Magnitude 6.2. Es war in weiten Landesteilen und auch angrenzenden Regionen zu spüren. Rund ums Epizentrum sind schwere Schäden wahrscheinlich.

In den ersten Minuten kam es bereits zu zahlreichen Nachbeben, das stärkste mit Magnitude 4.9. Erste Analysen zeigen, dass es sich um ein flaches Erdbeben an einer Abschiebung handelt, die in Nordwest-Südost Richtung verläuft. Flache Abschiebungen sind der häufigste Erdbebentyp im Mittelmeerraum und oft für betreffende Regionen sehr gefährlich. Sie verursachen oft sehr hohe Intensitäten und können gerade ältere Bauwerke erheblich beschädigen.

Update 11:55 Uhr
Erste Bilder aus Larisa zeigen Schäden an den Fassaden mehrerer Gebäude. Trümmerteile stürzten auf Gehwege und parkende Autos.

Update 12:10 Uhr
Im Dorf Elassona nördlich des Epizentrums ist ein Gebäude infolge des Erdbebens eingestürzt und hat einen Bewohner unter sich begraben. Rettungsarbeiten laufen.

Update 12:19 Uhr
Im Dorf Damasi direkt am Epizentrum stürzte Medienberichten zufolge eine Innenwand einer Schule ein. Schüler und Lehrer konnten sich rechtzeitig in Sicherheit beringen. Dort sowie in Elassona sollen noch weitere Gebäude beschädigt worden sein. Rettungskräfte arbeiten mit Hubschraubern, um die Auswirkungen des Bebens in den teils sehr abgelegenen Dörfern koordinieren zu können. Teils kam es zudem zu Erdrutschen, sodass Straßen blockiert sind.

Zeugenmeldungen
Bukarest (Rumänien)
11:17
Ich konnte Erdbeben in Bukarest ganz leicht hören im 23. Stock. (Intensität II)

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FAQ: Wie entstehen Erdbeben? Wann sind Erdbeben gefährlich? Wie kann ich mich schützen? Was sind Störungen, was sind Platten? Wichtige Begriffe erklärt

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit: 3. März, 11:16 Uhr

Magnitude: 6.2

Tiefe: 10 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: möglich

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten

Quellen zu Erdbebenschäden sind in der jeweiligen "Earthquake Impact Database" aufgeführt.

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