Startseite » Deutschland » Kleines Erdbeben (M1.5) nahe Jungingen

ShakeMap M1.5 am 07.10.2025 18:41 nahe Jungingen

Berechnete Intensität des Erdbebens basierend auf einem Erdbebennews-Modell. Reale Intensität kann durch lokale Effekte leicht abweichen. Hintergrundkarte: OpenStreetMap.
Magnitude: 1.5
Zeit: 07.10.2025 18:41 Uhr deutsche Zeit
Tiefe: 2 km
Ursprung: tektonisch
Region(en): Deutschland
Datenquelle(n): LGB

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ShakeMap als Bild

Betroffene Menschen

Maximalintensität 2.0. Potenziell spürbar für etwa 101 Menschen.
kaum spürbar (2)
101
schwach (3)
0
deutlich (4)
0
mäßig (5), einzelne Schäden möglich
0
stark (6), leichte Schäden möglich
0
sehr stark (7), mäßige Schäden möglich
0
heftig (8), schwere Schäden möglich
0
extrem (9+), schwere Zerstörung möglich
0
Hinweis: Werte beziehen sich auf den Kartenausschnitt und sind modellbasiert.

Schadens- & Opferabschätzung (automatisch)

Das Erdbebennews-Schadensmodell berechnet eine Opferzahl von 0 sowie 0 Verletzten.

Todesopfer
0

Verletzte
0

Vertriebene
0

Schwer beschädigte Gebäude
0

Leicht beschädigte Gebäude
0

Modellbasierte Berechnung der Erdbebenauswirkungen. Tatsächliche Schadenszahlen können abweichen.

Wie werden die Werte berechnet?

Die Spannen basieren auf einem empirischen Modell aus Intensität, Exposition (Bevölkerungsdaten) und Verwundbarkeit. Die Werte werden pro Intensitätszone aggregiert und gerundet.

Warum sind nur Spannen angegeben?

Frühe Abschätzungen sind mit Unsicherheiten behaftet (Datenlage, Baugrund, Bauweisen). Statt einer scheinbaren „Exaktheit“ zeigen wir den plausiblen Bereich, der sich im Verlauf mit neuen Informationen verfeinern lässt.

Zusammenfassung

Am 07.10.2025 18:41 ereignete sich nahe Jungingen ein Erdbeben der Magnitude 1.5 in 2 km Tiefe. Die berechnete Maximalintensität beträgt 2.1. Das Beben war vermutlich für bis zu 102 Menschen spürbar. Die Angaben basieren auf einem Modell von Erdbebennews und können lokal – etwa durch Baugrund und Gebäudeeigenschaften – abweichen.

Nachrichten und Hintergründe zu diesem Erdbeben

Mit einer manuell bestätigten Tiefe von nur zwei Kilometern war dieses Erdbeben außergewöhnlich oberflächennah. Solch flache Erdbeben sind sehr selten. Beben im Zollernalbkreis entlang der Albstadt-Scherzone treten meist in Tiefen um 10 Kilometern auf. Dies könnte trotz geringer Magnitude dazu geführt haben, dass es in unmittelbarer Nähe des Epizentrums mit schwachen Erschütterungen und einem lauten Knall oder einem Grollen wahrgenommen wurde.

Auffällig ist ebenfalls die Nähe zum Hohenzollerngraben, einer alten, sehr oberflächennahen Störungszone, die im Gegensatz zur Albstadt-Scherzone sehr prominent aber seismisch weitestgehend inaktiv ist. Möglicherweise war der Hohenzollerngraben bei diesem Erdbeben direkt beteiligt. Für einen genauen Nachweis sind allerdings weitere Untersuchungen nötig.

Betroffene Städte & Orte

Stadt Land Intensität (EMS-98) Bewohner Entfernung Epizentrum (km) Beschreibung
Jungingen Deutschland 1.9 1500 0.9 nicht spürbar
Hechingen Deutschland 0.6 19400 6.5 nicht spürbar
Bodelshausen Deutschland 0.5 5900 8.9 nicht spürbar
Burladingen Deutschland 0.5 13100 6.5 nicht spürbar
Bisingen Deutschland 0.4 9300 8.9 nicht spürbar
Ofterdingen Deutschland 0.3 4300 10.8 nicht spürbar
Grosselfingen Deutschland 0.2 2200 11.2 nicht spürbar
Bitz Deutschland 0.1 3800 9.4 nicht spürbar
Mössingen Deutschland 0.1 20000 9.6 nicht spürbar
Dußlingen Deutschland 0.1 5300 14.9 nicht spürbar

Wahrnehmungsmeldungen zu diesem Erdbeben

Zu diesem Erdbeben liegen noch keine Wahrnehmungsmeldungen vor.

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Aufenthaltsort & Aktivität
Wahrnehmung
Drinnen gespürt
Draußen gespürt
Auswirkungen auf Objekte
Gebäudeschäden
Subjektive Stärke


Von Jens Skapski

Betreiber von Erdbebennews seit 2013 als privates Informations- und Aufklärungsprojekt. Seit 2024 beruflich Erdbebenauswerter beim Thüringer Seismologischen Netz an der Universität Jena. Die Tätigkeit für Erdbebennews erfolgt privat und unabhängig von der beruflichen Tätigkeit.