Betroffene Menschen
Schadens- & Opferabschätzung (automatisch)
Das Erdbebennews-Schadensmodell berechnet eine Opferzahl von 0 sowie 0 Verletzten.
Modellbasierte Berechnung der Erdbebenauswirkungen. Tatsächliche Schadenszahlen können abweichen.
Wie werden die Werte berechnet?
Die Spannen basieren auf einem empirischen Modell aus Intensität, Exposition (Bevölkerungsdaten) und Verwundbarkeit. Die Werte werden pro Intensitätszone aggregiert und gerundet.
Warum sind nur Spannen angegeben?
Frühe Abschätzungen sind mit Unsicherheiten behaftet (Datenlage, Baugrund, Bauweisen). Statt einer scheinbaren „Exaktheit“ zeigen wir den plausiblen Bereich, der sich im Verlauf mit neuen Informationen verfeinern lässt.
Zusammenfassung
Am 06.11.2025 15:00 ereignete sich nahe Roermond, Niederlande ein Erdbeben der Magnitude 2.2 in 15 km Tiefe. Die berechnete Maximalintensität beträgt 2.1. Das Beben war vermutlich für bis zu 2,8 Tsd Menschen spürbar. Die Angaben basieren auf einem Modell von Erdbebennews und können lokal – etwa durch Baugrund und Gebäudeeigenschaften – abweichen.
Nachrichten und Hintergründe zu diesem Erdbeben
Leichtes Erdbeben nahe der niederländischen Stadt Roermond. Erdbebennews-Auswertungen ermittelten Magnitude 2.2. Bei dieser Stärke kann es nahe des Epizentrums vereinzelt zu spürbaren Erschütterungen kommen. Auch akustischen Wahrnehmungen in Form eines Grollens oder eines Knalls sind möglich.
Bereits am 29. Oktober bebte es an gleicher Stelle mit Magnitude 1.7. Erdbeben rund um Roermond gegen in der Regel auf die Rurrand-Störung (niederländisch: Peelrand) zurück. Dabei handelt es sich um eines der größten Störungssysteme in der Niederrheinischen Bucht. Dort verschiebt sich die Erdkruste um wenige Zehntel Millimeter pro Jahr. Entlang der Störungen verhakt sich das Gestein, Spannungen bauen sich auf, die sich immer wieder in Form von Erdbeben entladen. Eines der größten Beben der Region erschütterte Roermond am 13. April 1992. Es erreichte Magnitude 5.9, verursachte viele Schäden im Süden der Niederlande und im Rheinland und war in weiten Teilen Mitteleuropas zu spüren.
Betroffene Städte & Orte
| Stadt | Land | Intensität (EMS-98) | Bewohner | Entfernung Epizentrum (km) | Beschreibung |
|---|---|---|---|---|---|
| Herkenbosch | Niederlande | 2 | 3900 | 7.3 | kaum spürbar |
| Heythuysen | Niederlande | 2 | 6400 | 8.9 | kaum spürbar |
| Sint Odiliënberg | Niederlande | 2 | 2800 | 5.0 | kaum spürbar |
| Montfort | Niederlande | 2 | 2800 | 6.7 | kaum spürbar |
| Leeuwen | Niederlande | 2 | 1100 | 3.5 | kaum spürbar |
| Roermond | Niederlande | 2 | 45000 | 1.6 | kaum spürbar |
| Mönchengladbach | Deutschland | 0 | 261700 | 32.9 | nicht spürbar |
| Korschenbroich | Deutschland | 0 | 33400 | 37.9 | nicht spürbar |
| Jülich | Deutschland | 0 | 33900 | 40.1 | nicht spürbar |
| Geldern | Deutschland | 0 | 34000 | 44.6 | nicht spürbar |
Wahrnehmungsmeldungen zu diesem Erdbeben
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