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Betroffene Menschen
Schadens- & Opferabschätzung (automatisch)
Das Erdbebennews-Schadensmodell berechnet eine Opferzahl von 0–1 sowie 0–1 Verletzten.
Modellbasierte Berechnung der Erdbebenauswirkungen. Tatsächliche Schadenszahlen können abweichen.
Wie werden die Werte berechnet?
Die Spannen basieren auf einem empirischen Modell aus Intensität, Exposition (Bevölkerungsdaten) und Verwundbarkeit. Die Werte werden pro Intensitätszone aggregiert und gerundet.
Warum sind nur Spannen angegeben?
Frühe Abschätzungen sind mit Unsicherheiten behaftet (Datenlage, Baugrund, Bauweisen). Statt einer scheinbaren „Exaktheit“ zeigen wir den plausiblen Bereich, der sich im Verlauf mit neuen Informationen verfeinern lässt.
Zusammenfassung
Am 09.11.2025 09:03 ereignete sich nahe Iwate, Japan ein Erdbeben der Magnitude 6.6 in 22 km Tiefe. Die berechnete Maximalintensität beträgt 6.2. Das Beben war vermutlich für bis zu 8,6 Mio Menschen spürbar. Kleinräumig sind leichte Gebäudeschäden möglich – widerstandsfähigere Bauweisen verringern das Risiko. Die Angaben basieren auf einem Modell von Erdbebennews und können lokal – etwa durch Baugrund und Gebäudeeigenschaften – abweichen.
Nachrichten und Hintergründe zu diesem Erdbeben
Das Epizentrum des Bebens lag vor der Küste der Präfektur Iwate. Japanische Behörden gaben eine Tsunami Advisory aus, also einen Hinweis auf die Möglichkeit von ungefährlichen Tsunami-Wellen bis zu einem Meter Wellenhöhe. Das Erdbeben selbst war im Norden der Insel Honshu verbreitet deutlich zu spüren. Größere Schäden sind jedoch nicht zu erwarten.
Bereits seit Samstagabend kam es vor der Küste von Iwate zu einer Serie mehrerer Beben über Magnitude 5. Diese setzte sich auch später fort: Ein Nachbeben mit Magnitude 5.7 folgten nur 10 Minuten nach dem M6.6-Beben.
Update 12:25 Uhr: Weitere starke Nachbeben, darunter eins mit Magnitude 6.3, folgten in den vergangenen Stunden. Der Tsunami traf an mehreren Präfekturen auf die Küste und erreichte eine maximale Wellenhöhe von 20 Zentimetern, ohne dass es dabei zu Schäden gekommen ist.
Wie häufig sind solche Erdbeben?
Wie häufig sind Erdbeben nahe Iwate, Japan? Um das einzuschätzen, wurde die Gutenberg-Richter-Beziehung verwendet – eine statistische Methode, mit der sich aus den vergangenen Erdbeben ableiten lässt, wie oft Beben bestimmter Stärke auftreten. Als Grundlage dienten die stärksten 500 Erdbeben aus den internationalen ISC-Daten
Nach dieser Auswertung kommt ein Erdbeben von etwa Magnitude 6.6 in dieser Region statistisch etwa einmal pro Jahr vor.
Das bedeutet: Die Wahrscheinlichkeit, dass innerhalb eines Jahres ein ähnlich starkes Beben passiert, liegt bei etwa 63.1%; innerhalb von zehn Jahren bei 100.0%.
Diese Werte sind statistische Mittelwerte – sie sagen nichts über den genauen Zeitpunkt des nächsten Bebens, helfen aber, die regionale Aktivität einzuordnen.
Betroffene Städte & Orte
| Stadt | Land | Intensität (EMS-98) | Bewohner | Entfernung Epizentrum (km) | Beschreibung |
|---|---|---|---|---|---|
| Ōfunato | Japan | 6 | 35400 | 138.5 | leichte Schäden möglich |
| Yamada | Japan | 6 | 15200 | 110.0 | leichte Schäden möglich |
| Noda | Japan | 6 | 4200 | 138.7 | leichte Schäden möglich |
| Miyako | Japan | 6 | 51700 | 111.9 | leichte Schäden möglich |
| Ōshū | Japan | 5 | keine Daten | 181.9 | stark spürbar, einzelne Schäden möglich |
| Mizusawa | Japan | 5 | 61300 | 185.0 | stark spürbar, einzelne Schäden möglich |
| Ichinoseki | Japan | 5 | 63000 | 191.9 | stark spürbar, einzelne Schäden möglich |
| Morioka | Japan | 5 | 295200 | 180.0 | stark spürbar, einzelne Schäden möglich |
| Hanamaki | Japan | 5 | 73100 | 182.2 | stark spürbar, einzelne Schäden möglich |
| Hachinohe | Japan | 5 | 239000 | 185.1 | stark spürbar, einzelne Schäden möglich |
Wahrnehmungsmeldungen zu diesem Erdbeben
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